Das Bild zeigt die Grosskraftwerk Mannheim AG (GKM). GKM ist einer von mehreren Kraftwerksstandorten, an dem
künftig eine GWP gebaut und getestet wird.

Das Bild zeigt die Grosskraftwerk Mannheim AG (GKM). GKM ist einer von mehreren Kraftwerksstandorten, an dem künftig eine GWP gebaut und getestet wird.

Bild: © Grosskraftwerk Mannheim AG

Die Grosskraftwerk Mannheim AG (GKM) wird Block 7 ab Januar 2023 zurück in den Markt bringen. Diese Grundsatzentscheidung hat vor einigen Tagen der  GKM-Aufsichtsrat getroffen und dem Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW sowie der Bundesnetzagentur mitgeteilt. Das Gemeinschaftskraftwerk,  mit einer Gesamt-Nettloleistung von knapp 2000 MW gehört RWE Generation, EnBW und MVV Energie.

Block 7 des Steinkohlekraftwerks befindet sich auf Anordnung der Bundesnetzagentur seit Mai 2020 in der Netzreserve und durfte seitdem ausschließlich bei begründetem Bedarf vom Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit und Netzstabilität angefordert werden.

 

Mit der Rückkehr in den Markt wird der 475-MW-Block nun von Januar 2023 bis längstens Ende März 2024 uneingeschränkt für die Energiebereitstellung für Mannheim und die Region zur Verfügung stehen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Anlage könne im Rahmen des Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetzes Strom für rechnerisch bis zu einer Million Haushalte bereitstellen.

"Wichtiger Beitrag zur Gaseinsparung"
 

„Mit diesem Schritt leistet unser Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Einsparung von Gas im Rahmen der Stromerzeugung, um damit die Versorgung der Menschen und der Industrie bei bestehender Gasmangellage sicherstellen zu können“, erläutert Holger Becker, kaufmännischer Vorstand des GKM, den Beschluss des Aufsichtsrats. (hoe)

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