Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim haben am 21. Juni von der Stadt Ludwigsburg die Baugenehmigung entgegengenommen. Damit steht dem baldigen Baubeginn des 14.800 Quadratmeter großen Kollektorfeldes auf dem so genannten Römerhügel in Ludwigsburg nichts mehr entgegen.
Die Oberbürgermeister der beiden Städte, Werner Spec (Ludwigsburg) und Ursula Keck (Kornwestheim), haben die Baugenehmigung an die Geschäftsführung der Stadtwerke Ludwigburg-Kornwestheim und das bauausführende Unternehmen Arcon-Sunmark aus Regensburg übergeben.
Bau des Solarfelds mit Flachkollektoren
Bis die schlüsselfertige Anlage montiert werden kann, bedarf es auf den Gemarkungsflächen am Römerhügel diverser Vorbereitungen. Die Produktion der 1088 Kollektoren durch Arcon-Sunmark läuft auf Hochtouren. Mit der Fertigstellung der Anlage rechnen die Stadtwerke Ende dieses Jahres.
Die CO2-Einsparung des gesamten kommunalen Klimaschutz-Modellprojektes ist hoch. Sie beträgt 3700 Tonnen pro Jahr – das entspricht rund 1,6 Mio. Litern Benzin oder einer Waldfläche von rund 470 Fußballfeldern. Die Wärmeerzeugungsprognose der Solarthermie-Anlage liegt bei 5500 Megawattstunden pro Jahr. Ungefähr 300 Durchschnittshaushalte können die Stadtwerke damit ein Jahr lang versorgen.
Klimaschutz-Modellprojekt
Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) setzen seit Mitte 2017 das kommunale Klimaschutz-Modellprojekt des Bundesumweltministeriums Solarheatgrid "Errichtung und Anbindung der größten Solarthermie-Anlage in Deutschland an ein optimiertes Wärmeverbundnetz" um, an dem die Stadt Ludwigsburg als Kooperationspartnerin beteiligt ist.
Das Projekt wird rund 15 Mio. Euro kosten und mit knapp zehn Millionen Euro seitens des Bundes gefördert. (bh)



