Die Stadtwerke Stuttgart sollen bis 2035 pro Jahr rund 1,7 Mrd. kWh Ökostrom aus eigenen Anlagen produzieren.

Die Stadtwerke Stuttgart sollen bis 2035 pro Jahr rund 1,7 Mrd. kWh Ökostrom aus eigenen Anlagen produzieren.

Bild: © Soonthorn/AdobeStock.com

Der chinesische Solarhersteller Trina Solar hat mit fünf weiteren Photovoltaikunternehmen die "700W+ Photovoltaic Open Innovation Ecological Alliance" gegründet. Die Kooperation zielt darauf ab, die Konstruktion und Herstellung von 700W+-PV-Modulen zu standardisieren. Dies soll maßgeblich dazu beitragen, die Effizienz der Lieferkette zu verbessern, die Produktion zu steigern und die Kosten für diesen Modultyp zu senken, wie Trina Solar mitteilt.

Die neue Allianz erweitert damit die von Trina Solar im Jahr 2020 ins Leben gerufenen Open Innovation Ecological Alliance für Photovoltaikmodule der Leistungsklasse ab 600W. Neben Trina Solar sind die chinesischen Hersteller Astronergy, Canadian Solar, Risen Energy, TCL Zhonghuan und Tongwei beteiligt.

Größere Module vereinbart

Die neue Allianz sieht demnach vor, dass die 700W+-Module aller PV-Hersteller die branchenintern bereits vereinbarten Maße einhalten sollten, also eine Modulgröße von 2384 mm x 1303 mm. Im Juli waren industrieintern noch kleinere Maße mit 2382 mal 1134 Millimeter abgesprochen worden. Des Weiteren haben sich die Partner nun auf einen vertikalen Lochabstand an der Modullängsseite zwischen 400 mm und 1400 mm geeinigt. Zusätzlich wurde ein Lochabstand von 790 mm in den vorgeschlagenen Standard aufgenommen.

Die PV-Branche hat sich in kurzer Zeit stark weiterentwickelt: 600W+-Module werden nun durch 700W+-Module abgelöst. Grund für die Entwicklung ist das rasante Wachstum bei Modulen mit sehr hoher Leistung und sehr hohem Wirkungsgrad. Dazu gehören Module der hocheffizienten n-Typ-Zelltechnologien TOPCon und HJT sowie der 210-mm-Großformat-Wafertechnologie. (jk)

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