Strom

Hickhack um das netzdienliche Steuern von Verbrauchern geht weiter

Vor allem die Automobilbranche und Wärmepumpenhersteller befürchten, dass eine mögliche Steuerung der Netzbetreiber von E-Autos, Wärmepumpen oder Speichern sich negativ auf ihre Produkte auswirken könnte. Eine Kanzlei warnt, dies könnte sogar rechtswidrig sein.
01.02.2023

Gerade die Elektromobilität bietet erhebliches Potenzial, für mehr Stabilität im Netz zu sorgen. Durch Steuerung kann Leistung dort reduziert werden, wo sie nicht gebraucht wird, so dass E-Autos effizient geladen werden können. Die Automobilbranche befürchtet allerdings, dass sich das auf die Attraktivität der E-Mobilität auswirken könnte.

 

Die Diskussion über das Eingreifen von Netzbetreibern in den Betrieb von E-Autos, Speichern, Wärmepumpen zur Netzstabilisierung ist nicht neu. Während die Stromnetzbetreiber die Netze stabil halten wollen, befürchten E-Auto- und Wärmepumpenhersteller, dass Ihre Produkte nicht mehr attraktiv genug sein könnten, wenn diese zu bestimmten Zeiten nicht geladen oder sogar entladen werden.

Ihren traurigen Höhepunkt fand die Debatte Ende 2020 als der damalige Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)  das sogenannte Steuerbare-Verbrauchseinrichtungen-Gesetz (SteuVerG) und damit die angedachte…

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