Die Leag will gegen den Wasserverlust im Lausitzer Tagebaurevier vorgehen. Das Bild zeigt den Hermannsdorfer See (Symbolbild).

Die Leag will gegen den Wasserverlust im Lausitzer Tagebaurevier vorgehen. Das Bild zeigt den Hermannsdorfer See (Symbolbild).

Bild: © Leag

Das Energieunternehmen Leag hat Pläne gegen den Wasserverlust in umliegenden Seen des Tagebaus Jänschwalde vorgelegt. Die Sonderbetriebspläne für den Bau von Anlagen zur Wasser-Einleitung seien fristgerecht eingereicht worden, teilte das Landesamt für Bergbau in Cottbus am Montag (8. Oktober) auf dpa-Anfrage mit. Die Behörde hatte die Vorlage bis zum 30. September verlangt.

Leag hatte Maßnahmen angekündigt

Im Mai hatte Leag erstmals einen Zusammenhang zwischen den seit Jahren gesunkenen Wasserständen und dem Tagebaubetrieb bestätigt und dabei angekündigt, etwas gegen den Wasserverlust zu tun. Um Braunkohle zu fördern, muss das Grundwasser in der Grube abgepumpt werden. Viele sind der Auffassung, dass dadurch auch umliegende Gebiete beeinflusst werden.

Ziel ist es laut Landesbergamt, bis Jahresende die Sonderbetriebspläne zuzulassen, damit rechtzeitig mit dem Bau der Wasserversorgungsanlagen begonnen werden kann. Geplant ist, dass ab Mai 2019 Wasser eingeleitet wird. Es soll über Anlagen in den Großsee, den Kleinsee und den Pinnower See fließen. Beim Deulowitzer See ist den Angaben zufolge hingegen vorgesehen, das umliegende Grabensystem wieder herzustellen und so das Wasserproblem in den Griff zu bekommen. (dpa/hoe)

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