Rund um die Freiflächen-PV-Anlagen wurden Blühpflanzen und Insektenhotels stationiert.

Rund um die Freiflächen-PV-Anlagen wurden Blühpflanzen und Insektenhotels stationiert.

Bild: © N-Ergie

Mit N-Ergie Bürgersolar hat die Aktiengesellschaft ein Produkt aufgelegt, das sich vorrangig an die Menschen im Umkreis ihrer Solarkraftwerke richtet. Die Idee: Durch eine Investition können die Bürger finanziell von der Anlage profitieren und gleichzeitig zur Energiewende beitragen.

Eines dieser Solarkraftwerke liegt im Schweinfurter Stadtteil Oberndorf. Die Mindestlaufzeit des Bürgerdarlehens beträgt fünf Jahre, bis zu 1,35 Prozent Zinsen werden jährlich ausgezahlt, teilt die AG mit. Die Freiflächenanlage mit einer Leistung von 3900 Kilowatt peak, die entlang der Bahnstrecke Schweinfurt-Würzburg errichtet wurde, erzeugt etwa 4 Mio. Kilowattstunden pro Jahr und damit Strom für gut 1000 Haushalte.

"Die Akzeptanz für Photovoltaik hoch halten"

Rund um die Solaranlage in Schweinfurt wurden Blühpflanzen gesät und Insektenhotels installiert. Außerhalb des Zauns hat die N‑Ergie zahlreiche Obstbäume gepflanzt, an deren Früchten sich Spaziergänger bedienen dürfen. Deutschland hat sich verpflichtet, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden.

"Da der Windkraftausbau in Bayern kaum vorankommt, bedeutet dies, dass die Photovoltaik auf den Dächern und in der Freifläche umso stärker ausgebaut werden muss. Wir wollen die Akzeptanz hierfür hoch halten, indem wir die Kommunen und die Bürger vor Ort einbinden und die Wertschöpfung in der Region halten", erklärt Rainer Kleedörfer, Prokurist und Leiter Unternehmensentwicklung bei der N-Ergie.

Für diejenigen, die sich auf dem eigenen Hausdach vor Ort keine Photovoltaikanlage bauen können, böte ein ökologisches Solarkraftwerk in der Nachbarschaft eine Alternative, sagt der Bergrheinfelder Bürgermeister Ulrich Werner. (gun)

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