Strom

Netzdienliche Flexibilität: Marktliche Anreize statt Zwang

Flexibles Verbraucherverhalten könnte ein Kostensenker der Energiewende sein. Damit Haushalte und Industrie mitspielen, muss es sich finanziell lohnen.
17.03.2020

Die Energiewende braucht Flexiblitäten beim Verbrauchsverhalten. Nur so lassen sich das Einspeisemanagement novellieren und Netzausbaukosten vermeiden. Wie Flexiblitäten angereizt werden können, erklärt der bne.

Der Netzausbau ist unvermeidbar, aber er und die damit verbundenen Kosten lassen sich minimieren je mehr sich ein netzdienliches Lastmanagement im Verteilnetz etabliert. Noch fehlen Verbrauchern, egal ob Haushalten oder der Industrie jedoch die Anreize sich im Bedarfsfall netzdienlich zu verhalten. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) hat mit seinem „Quotenmodell“ nun einen Vorschlag erarbeitet, wie sich Netzdienlichkeit für Verbraucher finanziell lohnt und Netzbetreiber weniger Erneuerbare abregeln müssen.

Halten Verbraucher sich an die festgelegten Quoten, sollen sie mit einer…

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