Das erste von insgesamt 90 Windrädern ist in der britischen Nordsee bereits in Betrieb gegangen. 2022 soll der RWE-Windpark dann komplett am Netz sein.

Das erste von insgesamt 90 Windrädern ist in der britischen Nordsee bereits in Betrieb gegangen. 2022 soll der RWE-Windpark dann komplett am Netz sein.

Bild: © RWE

Der Energiekonzern RWE hat sich für zwei große Offshore-Windprojekte in der Nordsee einen Partner gesucht. Der französische Öl- und Gasriese Total Energies steigt bei beiden Projekten mit 50 Prozent ein, wie RWE mitteilt. Die Windparks haben eine Gesamtkapazität von 4 Gigawatt (GW).

Erst im August hatte der Essener Energiekonzern den Zuschlag für die beiden Flächen erhalten. Bereits damals hatten beide Unternehmen angekündigt, die Möglichkeit einer gemeinsamen Entwicklung der Projekte zu prüfen. Finanzielle Details der Partnerschaft wurden nicht genannt.

Baubeginn Ende des Jahrzehnts

Die Flächen für die geplanten Windparks liegen etwa 110 bis 115 Kilometer nordwestlich der Insel Borkum. Die Investitionsentscheidungen sollen bis 2027 beziehungsweise bis 2028 getroffen werden. Baubeginn könnte dann 2029 und 2030 sein. Die vollständige Inbetriebnahme soll 2031 und 2032 erfolgen.

RWE betreibt derzeit 19 Offshore-Windparks, darunter sechs vor der deutschen Küste. Weitere Projekte entstehen in Großbritannien, Dänemark und in den Niederlanden, wo RWE bereits mit Total zusammenarbeitet. Nördlich von Juist baut der Energiekonzern zudem das sogenannte Nordseecluster mit einer Gesamtkapazität von 1,6 GW. (jk)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper