Die Wechselaffinität ist in Rheinland-Pfalz am höchsten, vergleichsweise selten suchen sich hingegen Verbraucher in Bremen einen neuen Stromversorger.

Die Wechselaffinität ist in Rheinland-Pfalz am höchsten, vergleichsweise selten suchen sich hingegen Verbraucher in Bremen einen neuen Stromversorger.

© Check 24 / marcus_hofmann / stock.adobe.com / ZfK

In Rheinland-Pfalz leben die wechselfreudigsten Stromverbraucher. Der Anteil der Stromwechsler war in dem südwestdeutschen Bundesland in den vergangenen zwölf Monaten um 25 Prozent höher als der Durchschnitt aller Bundesländer. Das zeigt eine Studie des Online-Vergleichsportals Check24. Vergleichsweise häufig suchten sich auch Berliner und Brandenburger einen neuen Stromanbieter. Dafür gibt es handfeste Gründe: Vor allem in Berlin und Brandenburg war die mögliche Ersparnis besonders groß.

Durchschnittliches Sparpotenzial für Familien in Berlin: 351 Euro

Das durchschnittliche Sparpotenzial für einen Vierpersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 5000 kWh lag in der Hauptstadt bei 351 Euro im Jahr, in Brandenburg bei 304 Euro. Durchschnittlich sparten Familien mit einem Verbrauch von 5000 kWh in den vergangenen zwölf Monaten 261 Euro, wenn sie aus der Grundversorgung zu einem der zehn günstigsten Alternativversorger wechselten.

Vergleichsweise wenige Anbieterwechsel gab es in Bremen und Sachsen-Anhalt. In diesen beiden Bundesländern war das Verhältnis von Wechslern zu Haushalten ein Viertel kleiner als im Durchschnitt. Bremen war das Bundesland mit der geringsten möglichen Ersparnis. Doch auch hier zahlten Verbraucher durch den Anbieterwechsel im Durchschnitt 161 Euro im Jahr weniger. Die vollständige Übersicht finden Sie unter https://www.check24.de/files/p/2018/3/e/0/13261-2018_10_08_check24_tabelle_stromwechsler.pdf

Verbraucher profitieren deutlich vom intensiven Wettbewerb

Der intensive Wettbewerb zwischen den Anbietern hat im vergangenen Jahr zu einer weiteren Senkung der Strompreise geführte.  So konnten Verbraucher innerhalb eines Jahres insgesamt 311 Mio. Euro einsparen. Das zeigrt eine repräsentative Studie von WIK-Consult, einer Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK). (hoe)

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