Blick auf das Wasserkraftwerk bei Hausen in Bayern.

Blick auf das Wasserkraftwerk bei Hausen in Bayern.

Bild: © Nicolas Armer/dpa

Die Internationale Energieagentur geht in einem neuen Report davon aus, dass Europas Wasserkraft-Kapazitäten bis 2030 lediglich um 18 GW wachsen werden. Das entspräche einem Anstieg von acht Prozent. Dies wären fast 40 Prozent weniger als in der vorhergehenden Dekade.

Den Löwenanteil dürften Projekte in der Türkei ausmachen. Sie könnte für mehr als 70 Prozent des europäischen Zuwachses aus Wasserkraft verantwortlich sein. Ansonsten dürften laut IEA-Bericht neue Projekte auf Portugal und Kroatien beschränkt bleiben, auch weil Genehmigungsverfahren für neue Kraftwerke herausfordernd und das wirtschaftliche Potenzial begrenzt seien.

Wasserkraft viertwichtigste Stromquelle in Europa

Zusätzliche Leistung sei zudem vorwiegend aus bereits bestehenden und modernisierten Anlagen in Norwegen, Rumänien, der Schweiz, Österreich und Polen zu erwarten.

Nach Angaben der IEA stammen 17 Prozent des in Europa erzeugten Stroms aus Wasserkraft. Damit ist Wasserkraft hinter Kernkraft, Kohle und Gas die vierwichtigste Stromquelle auf dem Kontinent. (ab)

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