Allein in diesem Jahr fallen bundesweit etwa 18.000 PV-Anlagen aus der EEG-Förderung.

Allein in diesem Jahr fallen bundesweit etwa 18.000 PV-Anlagen aus der EEG-Förderung.

Bild: © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Die Wemag hat ein neues Produkt für Betreiber von Post-EEG-Anlagen namens "Wemag Ökostrom direkt" entwickelt. Das Angebot gilt für Anlagen, die nach 20 Jahren aus der staatlichen Förderung gefallen sind und eine Alternative zur Netzbetreiberlösung suchen.

Der Schweriner Regionalversorger will eingespeiste Energie der Kunden aufnehmen und zum Marktwert vergüten. Dadurch sollen für die Betreiber von Post-EEG-Anlagen sonst übliche Vermarktungskosten entfallen.

Ökostrom für Restverbrauch

Zudem verpflichten sich die Kunden, für den verbleibenden Stromverbrauch Ökostrom zu beziehen. Zusätzlich zahlt die Wemag den ersten Anlagenbetreibern einen einmaligen Weiterbetriebsbonus von aktuell 100 Euro.

"Mit dem Bonus wollen wir die Anlagenbetreiber motivieren und sie gleichzeitig dabei unterstützen, weiterhin einen Beitrag zur Energiewende zu leisten", erklärt Björn Böttger, Produktmanager bei der Wemag, in einer Presseaussendung.

White-Label-Idee

Im vergangenen Jahr hatte der Regionalversorger erwogen, zusammen mit der Thüga eine White-Label-Lösung aufzusetzen. Nach Verabschiedung der EEG-Novelle hatte er von dieser Idee jedoch Abstand genommen. (ab)

Siehe auch: Warum die Großoffensive von EnBW, Wemag und Co. auf ausgeförderte PV-Anlagen vorerst ausbleibt

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