Mit Batteriespeichern werden Lastspitzen beim ultraschnellen Laden von Elektrofahrzeugen gekappt.

Mit Batteriespeichern werden Lastspitzen beim ultraschnellen Laden von Elektrofahrzeugen gekappt.

Bild: © Verbund

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat am Montag zwei neue Batteriespeicher für den Freistaat in Betrieb genommen. Die Speicher sollen Schwankungen im Stromnetz ausgleichen und so eine sichere Versorgung gewährleisten.

Die beiden Speicherstandorte in Diespeck (Landkreis Neustadt an der Aisch) und Iphofen (Landkreis Kitzingen) bieten nach Angaben des Wirtschaftsministeriums eine Gesamtleistung von 42 Megawatt und haben ein Speichervolumen von 48 Megawattstunden. Sie bilden zusammen die sogenannte Batteriespeicherkette Nordbayern.

Schwankungen im Netz

Grüner Strom aus Photovoltaik und Wind müssten noch schneller und besser ins Netz kommen als bisher, forderte Minister Aiwanger in Diespeck. Mit dem Leitungsbau alleine sei es damit nicht getan. Deshalb seien solche intelligenten Systeme wie der neue Batteriespeicher wichtig. "Davon brauchen wir mehr."

Durch den Ausbau von Wind- und Sonnenkraft kommt es den Angaben zufolge zu großen Schwankungen im Stromnetz. Auf Überschuss folgten Phasen, in denen Energie fehle. Die neuen Batteriespeicher sollen künftig einspringen, wenn das Verteilnetz in Bayern besonders belastet ist. (dpa/jk)

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