Eine außergewöhnliche Farbe hatte der Kleine Kiel infolge eines Fernrohrbruchs zu bieten: Passanten fotografieren das grün gefärbte Gewässer mit ihren Smartphones.

Eine außergewöhnliche Farbe hatte der Kleine Kiel infolge eines Fernrohrbruchs zu bieten: Passanten fotografieren das grün gefärbte Gewässer mit ihren Smartphones.

Bild: © Axel Heimken/dpa

Kalte Wohnungen und grünes Wasser im Kleinen Kiel: Im Innenstadtbereich von Kiel ist es am Sonntagmorgen zu einem Rohrbruch einer Hauptfernwärmeleitung gekommen. Aus dem gesamten Versorgungsgebiet habe es deshalb zunächst immer wieder einzelne Meldungen über Einschränkungen bei der Wärmeversorgung gegeben, sagte Stadtwerkesprecher Sönke Schuster der Deutschen Presse-Agentur.

Gegen Mittag sei es gelungen, den betroffenen Bereich rund um die Holtenauer Straße zu isolieren und die Versorgung im übrigen Gebiet zu stabilisieren. Seiher baue sich die Grundwärme dort wieder langsam auf.
 

500 Kunden ohne Wärme

«Rund 500 Kunden rund um den Rohrbruch in der Holtenauer Straße sind im Zuge der Reparaturarbeiten jedoch noch ohne Wärme», sagte Schuster. Wie lange sie noch warten müssten, lasse sich noch nicht absehen. «Wir arbeiten weiter unter Hochdruck und bitten um Geduld. Wir sind uns bewusst, dass die Einschränkungen aktuell unangenehm sind.»

Durch das ausgetretene Fernwärmewasser wurden auch an die Bruchstelle angrenzende Gewässer grün eingefärbt, darunter der Kleine Kiel. Schuster verwies darauf, dass der grüne Farbstoff für Umwelt und Gesundheit unbedenklich sei. Er werde dem Fernwärmewasser beigemischt, um Leckagen schneller orten zu können

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