Carsten Harkner folgt in Kassel auf Michael Maxelon. Wann genau er seine neue Position in Nordhessen antritt, ist noch offen.

Carsten Harkner folgt in Kassel auf Michael Maxelon. Wann genau er seine neue Position in Nordhessen antritt, ist noch offen.

© Städtische Werke Magdeburg

Die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs Gmbh (KVV) hat einen prominenten und in der Branche bestens vernetzten Nachfolger für den an die Spitze der Frankfurter Mainova wechselnden Michael Maxelon gefunden.

Die Aufsichtsräte der KVV-Gruppe haben Carsten Harkner zum neuen Vorsitzenden der KVV und der Kasseler Verkehrsgesellschaft AG sowie zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Städtischen Werke Energie und Wärme GmbH bestellt.

Erfahrener und bestens vernetzter Energiemanager

Harkner ist seit 15 Jahren kaufmännischer Geschäftsführer der Städtischen Werke Magdeburg. Der erfahrene Energiemanager ist als langjähriger Vorsitzender des kaufmännischen Ausschusses im VKU zudem ein  einflussreicher Strippenzieher und Interessenvertreter für kommunalwirtschaftliche Belange.

Erst im vergangenen Jahr hatte er gemeinsam mit dem VKU und Deloitte eine vielbeachtete Initiative zur Finanzierung der Energiewende angestoßen.

Der 1970 geborene Harkner folgt auf Michael Maxelon, der zum 1.4.2024 als neuer Vorstandsvorsitzender zur Mainova AG nach Frankfurt wechselt. Ob der Übergang nahtlos erfolgt und zu welchem Zeitpunkt genau Harkner in Kassel übernimmt, ist laut einer Pressesprecherin der KVV noch offen. Für die KVV-Gruppe arbeiten rund 1.800 Mitarbeitende.

Intensiver Auswahlprozess

„Carsten Harkner ist ein erfahrener Manager aus der Kommunalwirtschaft, der den eingeschlagenen strategischen Weg der KVV-Gruppe hin zur Dekarbonisierung weiterhin erfolgreich gehen wird“, sagte Kassels Oberbürgermeister Sven Schoeller, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der KVV-Gruppe ist.  

Die Entscheidung für Carsten Harkner fiel laut Pressemitteilung in einem intensiven Auswahlprozess, indem dieser mit seiner Expertise und seinen langjährigen Erfahrungen in Unternehmen der kommunalen Daseinsvorsorge überzeugte.

Harkner sieht Städtische Werke für die Zukunft gut aufgestellt

„„Gemeinsam mit dem Führungsteam und allen Mitarbeitenden in Kassel möchte ich daran mitwirken, dass die KVV-Gruppe sich weiterentwickelt, im starken Wettbewerb besteht und die Energie- und Mobilitätswende sowie den Klimaschutz weiter intensiv vorantreibt“, bekräftigte der künftige KVV-Chef. Magdeburg verlasse er mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Da ich jedoch weiß, dass die Städtischen Werke Magdeburg für die kommenden Jahre gut aufgestellt sind, fällt der Abschied etwas leichter“, ergänzte er.

Die Magdeburger Oberbürgermeisterin Simone Borris bedauerte in einem kurzen Statement den Abgang des kaufmännischen Geschäftsführers der SWM. Er habe in den vergangenen 15 Jahren engagiert und erfolgreich dazu beigetragen, die Städtischen Werke Magdeburg auf eine kaufmännische, solide Basis zu stellen, um so zukunftsfähig für die kommenden Herausforderungen zu sein. (hoe)

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