Die Westenergie Netzservice leitet einen frühzeitigen Übergang in der Geschäftsführung ein: Für den zum Jahresende scheidenden Geschäftsführer Technik und Vertrieb, Jürgen Köchling, kommt schon zum 1. Juli dieses Jahres Jan Poppe an Bord.
Köchling und Poppe führen den Geschäftsbereich zunächst gemeinsam. Dies soll einen nahtlosen Wissenstransfer und eine verlässliche Übergabe der Aufgaben garantieren, teilte das Unternehmen mit.
Ab dem 1. Januar 2026 wird Köchling nach mehr als drei Jahrzehnten in der Energiewirtschaft in den Ruhestand gehen und Poppe den Bereich allein verantworten. Zusammen mit Cosima Bockelmann, seit Mai 2023 verantwortlich für Finanzen, Steuerung und Geschäftsentwicklung, wird er die neue Doppelspitze der Westenergie Netzservice bilden.
Fokus Digitalisierung
Bislang arbeitete Poppe für die Westenergie-Tochter Westnetz. Bei dem Verteilnetzbetreiber war der studierte Wirtschaftsingenieur seit 2023 als Bereichsleiter und Prokurist tätig. Dabei habe sein Fokus auf Digitalisierung, Technologieentwicklung und Kundennähe gelegen.
Laut Westenergie-Technikvorstand Andreas Berg bringt Poppe die strategische Perspektive mit, die für die nächste Phase der Transformation gebraucht werde. "Unternehmerisches Denken gepaart mit Pragmatismus und Fach-Know-how, sowie ein ausgeprägtes Gespür für Innovation und Marktveränderungen", so Berg.
"Ausdrücklicher Dank"
Der Technikvorstand des Mutterunternehmens lobt auch das "große persönliche Engagement" Köchlings. Der vor seiner Pensionierung stehende Geschäftsführer habe die Westenergie Netzservice zu einem verlässlichen Partner für Kommunen und Industrie gemacht. "Dafür gebührt ihm unser ausdrücklicher Dank."
Westenergie Netzservice plant, baut und betreibt Strom- und Gasnetze in Deutschland. Darüber hinaus bietet das Unternehmen digitale Lösungen wie E-Mobilität, Breitband und smarte Infrastrukturservices.



