Von Lucas Maier
Kiels amtierender Oberbürgermeister Ulf Kämpfer bleibt Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). Er wurde vom Vorstand in seiner Funktion bestätigt. Eigentlich beträgt der Turnus vier Jahre. Allerdings wird der SPD-Politiker bereits im April 2026 sein Amt als Präsident des VKU niederlegen. Kämpfer will nächster Ministerpräsident von Schleswig-Holstein werden.
Am Mittwoch wurden auch sieben neue Mitglieder ins VKU-Präsidium gewählt. Aus der VKU-Landesgruppe NRW stößt Markus Hilkenbach, Chef der Wuppertaler Stadtwerke, hinzu. Auch Michael Maxelon von der VKU-Landesgruppe Hessen und Michael Böddeker von der Landesgruppe Nord sind neu im Gremium. Maxelon leitet den Frankfurter Energieversorger Mainova, Böddeker die Stadtwerke Neumünster in Schleswig-Holstein.
Außerdem sitzt ab jetzt Silvia Dollinger von der VKU-Landesgruppe Bayern im VKU-Präsidium. Dollinger leitet die Stadtwerke Eichstätt. Ferner ist Carmen Haberstroh, Oberbürgermeisterin der Stadt Metzingen, im Entscheidungsgremium vertreten. Thoralf Uebach (VKU-Landesgruppe Brandenburg, Stadtwerke Neuruppin) und Arndt Müller (VKU-Landesgruppe Rheinland-Pfalz, Stadtwerke Trier) wurden ebenfalls ins VKU-Präsidium gewählt.
VKU wächst weiter
Aus dem Präsidium scheiden Harald Jahnke (Stadtwerke Prenzlau, Brandenburg) Franz Rauch (Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Bayern-Süd), Andreas Schwarberg (Stadtwerke Solingen, Nordrhein-Westfalen) und Ralf Schodlok (ESWE, Hessen) das Spitzengremium. Außerdem wurden fünf Beisitzer erneut in ihren Ämtern bestätigt.
In ihren Ämtern als Beisitzer bestätigt wurden:
- Klaus Eder, Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm
- Ulrich Paetzel, Emschergenossenschaft und Lippeverband
- Karsten Rogall, Stadtwerke Leipzig GmbH
- Marcus Steurer, Infra Fürth
- Frank Wiegelmann, Stadtwerke Göttingen
Der Vorstand der VKU verkündete zudem die Neuaufnahme von 16 weiteren Unternehmen. Somit hat der Verband nach eigenen Angaben nun 1601 Mitgliedsunternehmen.



