Bisher kommen die Batterien für Elektroautos vor allem aus Asien.

Bisher kommen die Batterien für Elektroautos vor allem aus Asien.

Bild: © Fabian Sommer/dpa

Im bundesweiten Rennen um den Aufbau einer Batteriezellenforschung hatte Baden-Württemberg das Nachsehen – nun will das Land deshalb selbst ein solches Projekt aufziehen. Am 30. August reichten Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) beim Bund ein entsprechendes Konzept ein, wie das Staatsministerium mitteilte. Mit dem "Sustainable Lithium-Ion Hub" in Ulm soll eine wettbewerbsfähige industrielle Zellproduktion erforscht und etabliert werden, wie mitgeteilt wurde.

"Die Aufholjagd gegenüber den asiatischen Herstellern wird uns nur mit exzellenten Konzepten und einer substanziellen Förderung gelingen", betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Das Bundesforschungsministerium hatte sich für Münster und gegen Ulm als Standort einer Batterie-Forschungsfabrik ausgesprochen, was im Südwesten auf heftige Kritik gestoßen war. Ministerin Anja Karliczek (CdU) hatte aber zugesagt, auch andere Standorte weiter zu fördern und in die Gesamtstrategie des Bundes einzubeziehen. (dpa/bh)

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