Chargepoint will mit der Übernahme von has-to-be die Elektromobilität im Wachstumsmarkt Europa voranbringen.

Chargepoint will mit der Übernahme von has-to-be die Elektromobilität im Wachstumsmarkt Europa voranbringen.

Bild: © Joachim-B.-Albers/stock.adobe.com

Chargepoint Holdings, ein amerikanischer Anbieter von Ladeinfrastruktur-Lösungen, will has·to·be aus Österreich übernehmen. Das Unternehmen aus Radstadt im Salzburger Land entwickelt Software und Services für Ladesäulen und Elektromobilität.

Der Kauf basiere „auf der Tatsache, dass Europa zu den am schnellsten wachsenden E-Mobilitätsmärkten weltweit zählt“, teilt Chargepoint mit. Das US-Unternehmen nennt einen voraussichtlichen Gesamtkaufpreis von etwa 250 Millionen Euro, der sowohl in bar als auch Aktien gezahlt werde. Die offizielle Übernahme ist zum Ende des Kalenderjahres 2021 geplant, vorbehaltlich aller behördlichen Genehmigungen und anderer üblicher Abschlussbedingungen.

Integration in den Mutterkonzern

Team, Kunden und Technologie von has·to·be werden Teil der Aktivitäten von Chargepoint, kündigt der Konzern an. Gegründet im Jahr 2013, habe has·to·be heute 125 Mitarbeiter in Österreich und Deutschland, sowie rund 40.000 direkt angebundene Ladepunkte. Die Software-Plattform von has·to·be sei in der Lage, alle komplexen Anwendungsfälle der E-Mobilität abzudecken sowie Lösungen für die große Fragmentierung der Ladeinfrastrukturlandschaft anzubieten.  

Zu den wichtigsten Anteilseignern von has-to-be gehört Volkswagen mit einem Anteil von 25 Prozent. Elke Temme, Leiterin von Volkswagen Charging & Energy, erklärte: „Als Teil unseres langjährigen Engagements in der Elektromobilität haben wir schon früh in has·to·be investiert. Wir glauben, dass Chargepoint und has·to·be gemeinsam großes Potenzial besitzen, die Elektromobilität weiter voranzutreiben.“ (wa)

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