Kein Test mehr: An Düsseldorfer Borsteinen kann jetzt geladen werden.

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Stadtwerke Düsseldorf

Von Daniel Zugehör

Die Stadtwerke Düsseldorf haben gemeinsam mit dem Düsseldorfer Unternehmen Rheinmetall die nach eigenen Angaben ersten öffentlichen Ladebordsteine Deutschlands installiert. Die neue Ladeinfrastruktur im Stadtteil Derendorf sei ein weiterer Schritt auf dem Weg zur "Ladehauptstadt" Düsseldorf, teilte der Versorger mit.

Zum Sommer 2025 betreiben die Stadtwerke demnach rund 4000 Ladepunkte – etwa 1500 davon öffentlich zugänglich. Der neue Ladebordstein bringe nun einen entscheidenden Vorteil: Er benötige kaum Platz und lasse sich nahtlos in das Stadtbild integrieren.

Serienreif und eichrechtskonform

Die Entwicklung der Ladebordsteine begann mit Prototypen, die am Betriebshof Höherweg zunächst getestet wurden. Nun hätten sie Serienreife erlangt – inklusive eichrechtskonformer Abrechnung der Ladevorgänge.

Damit sei der Weg für eine flächendeckende Einführung frei. "Die neuen Ladebordsteine helfen, das Problem knapper Flächen in der Stadt zu lösen und verbessern zugleich die Lebensqualität", erklärt Charlotte Beissel, Vorständin der Stadtwerke Düsseldorf.

Blick in die Zukunft

Bereits in Planung sind den Stadtwerken zufolge zwei weitere Standorte an der Metrostraße, die noch 2025 ertüchtigt werden sollen. Bislang ist diese Technologie jedoch kaum verbreitet.

In Köln endete kürzlich ein einjähriger Test von Ladebordsteinen. Die Stadt und die Partner Rheinenergie sowie Rheinmetall zogen eine überwiegend positive Bilanz. Kleines Manko: Die Steine waren so unauffällig, dass sie zum Teil übersehen wurden – deutlichere Markierungen sollen dem abhelfen.

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