Der Verbraucherzentrale-Bundesverband fordert einen verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Der Verbraucherzentrale-Bundesverband fordert einen verbraucherfreundlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Bild: © AdobeStock/Wellnhofer Designs

Bei der Bundesnetzagentur waren zum 1. Dezember 50.901 öffentlich zugängliche Ladepunkte für Elektrofahrzeuge gemeldet. Das sind nach Behördenangaben etwa 11.600 Ladepunkte mehr als im Vorjahresmonat.

In der Datenbank haben über 3500 Betreiber ihre Ladeeinrichtungen gemeldet. Die größten 50 betreiben etwa die Hälfte aller Ladepunkte. Die meisten Betreiber – rund 3200 – haben aber weniger als zehn Ladeeinrichtungen errichtet. Sie stellen Ladeinfrastruktur häufig lokal zur Verfügung, etwa im Einzelhandel oder am Unternehmenssitz.

Zahl der Schnelllader hat sich verdoppelt

Insgesamt seien mittlerweile etwa 1,5 Gigawatt öffentliche Ladeleistung installiert. Ein Jahr zuvor lag der Wert noch bei 1,1 GW. Auch der Anteil an Schnellladepunkten steigt kontinuierlich. und beträgt aktuell 14,9 Prozent (13,6 Prozent). Die durchschnittliche verfügbare Leistung pro Ladepunkt liegt bei 29,8 kW. Die Anzahl sehr schneller Ladepunkte ab 150 kW hat sich den Zahlen zufolge auf knapp 3000 mehr als verdoppelt.

Das Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur umfasst nicht alle öffentlich zugänglichen Ladepunkte. Zwar sind Betreiber gemäß Ladesäulenverordnung zur Meldung verpflichtet. Normalladepunkte älter als März 2016 sowie Ladepunkte mit bis zu 3,7 kW Ladeleistung werden nicht zwingend erfasst. Für Betreiber besteht aber die Möglichkeit einer freiwilligen Meldung. (wa)

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