Eon errichtet in Contipark-Parkhäusern und -tiefgaragen 4000 Wallboxen.

Eon errichtet in Contipark-Parkhäusern und -tiefgaragen 4000 Wallboxen.

Von Daniel Zugehör

Die Europäische Union (EU) fördert mit 45 Millionen Euro den Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in insgesamt 13 Ländern. Unter dem Namen "DRIVE-E Global" sollen bis Ende 2027 mindestens 1400 neue Ladepunkte entstehen, darunter 430 speziell für schwere Nutzfahrzeuge mit einer Leistung von 350 Kilowatt oder mehr.

Hinter dem ehrgeizigen Vorhaben stehen die Unternehmen Eon, ZSE und Eldrive. Gemeinsam wollen sie ein leistungsstarkes Ladenetz entlang der wichtigsten transeuropäischen Verkehrsachsen aufbauen. "Mit Drive-E setzen wir einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft der Elektromobilität in Europa", erklärt Mathias Wiecher, Leiter Elektromobilität bei Eon.

250 neue Standorte geplant

Das Projekt sieht eine Mischung aus Ladepunkten für Pkw und Lkw vor. Besonders wichtig sei es, bestehende Netzlücken zu schließen, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten, so die Projektpartner. Die neuen Ladepunkte verteilen sich auf mehr als 250 Standorte in Deutschland, Österreich, Italien, Dänemark, Schweden, den Niederlanden, Litauen, Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien, Bulgarien und der Slowakei.

Elektrifizierung für mehr Nachhaltigkeit

Die EU unterstützt Drive-E im Rahmen des Förderprogramms "Fazilität für die Infrastruktur alternativer Kraftstoffe", das insgesamt mit einer Milliarde Euro ausgestattet ist. Ziel ist es, den Verkehr in Europa nachhaltiger und effizienter zu gestalten. "Die Elektrifizierung des Straßengüter- und Personenverkehrs ist eine der Schlüsselmaßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen", betont ein Sprecher der EU-Kommission. Laut Eon soll Drive-E dazu beitragen, ein flächendeckendes Ladenetz in der Europäischen Union aufzubauen. "Wir wollen das Laden für jedermann und überall möglich machen", betont der Konzern.

Die an dem Projekt beteiligten Unternehmen bringen ihre jeweilige Expertise ein. Der Eon-Konzern betreibt über seine Tochtergesellschaft Eon Drive Infrastructure nach eigenen Angaben aktuell mehr als 6000 öffentliche Ladepunkte in elf Ländern. Bei ZSE handelt es sich um den größten Stromversorger der Slowakei, der verstärkt in Ladeinfrastruktur für elektrische Nutzfahrzeuge investiert. Der Ladeinfrastrukturspezialist Eldrive ist vor allem in Rumänien, Litauen und Bulgarien aktiv und bietet neben Ladetechnik auch -software, das heißt eine digitale Plattform, an.

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