Ein Erlkönig der anderen Art: Auch Busse müssen getestet werden, hier der E-Citaro von Daimler.

Ein Erlkönig der anderen Art: Auch Busse müssen getestet werden, hier der E-Citaro von Daimler.

Bild: © Daimler AG

Kaum ist die Tinte unter dem letzten Vertrag trocken, kommt eine neue Order: Erst Mitte Mai hatten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) 950 Busse mit Verbrennungsmotor bei Daimler bestellt; nun kommt der neue Auftrag über 15 vollelektrische Busse der Marke Citaro. 15 weitere Elektrobusse hat die BVG beim polnischen Hersteller Solaris bestellt.

Die ersten Fahrzeuge sollen im Frühjahr 2019 geliefert werden. Das Auftragsvolumen beläuft sich insgesamt auf rund 18 Mio. Euro.

Zwölf Meter lange Busse

Mercedes-Benz erhielt den Zuschlag für die elektrische Variante des Stadtbus-Modells Citaro. Solaris liefert Busse des Typs New Urbino 12 Electric. Die Busse beider Hersteller sind zwölf Meter lang und bieten Platz für jeweils rund 70 Fahrgäste. Die Batteriebusse werden über Nacht per Stecker geladen. Stationiert wird die E-Flotte zunächst auf dem Betriebshof Indira-Gandhi-Straße. Voraussichtlich sollen die E-Busse vor allem auf den Linien 142, 147, 194 und 240 eingesetzt werden, jeweils im Mischverkehr mit Dieselfahrzeugen.

Der Daimler-Bus ist noch gar nicht auf dem Markt. Seine Welt­premiere hat das Fahrzeug nach Angaben von Daimler im Juli auf der Vorschau zur Internationalen Automobilausstellung IAA.

Thermomanagement mit Wärmepumpe

Der Citaro für Berlin verfügt über zehn Batteriemodule. Ein Thermomanagement mit  Wärmepumpe senkt den Energieverbrauch. Im Fahrgastraum entspricht der vollelektrisch angetriebene Citaro dem konventionell angetriebenen Pendant. (wa)

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