Bild: © Oliver Killig

Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben gemeinsam mit der Stadt, der Drewag und weiteren Partnern am Fetscherplatz einen weiteren Mobilitätspunkt eröffnet. Dort kann man zwischen Straßenbahn, Bus, Carsharing und Leihfahrrad wechseln, außerdem gibt es Schnellladesäulen für Elektroautos. Das Stromnetz musste dafür nicht ausgebaut werden.

Von den insgesamt in Dresden geplanten 76 Standorten für Mobilitätspunkte sollen in diesem Jahr weitere 18 eröffnet werden. Der erste Mobilitätspunkt der Stadt ging im September 2018 am Pirnaischen Platz in Betrieb.

Batteriespeicher macht Netzausbau unnötig

Die Besonderheit beim Standort Fetscherplatz ist der Batteriespeicher, der im Auftrag der Stadt von der Drewag installiert wurde: Dieser Speicher hat eine Kapazität von 241 kWh und dient der Pufferung von Schnellladevorgängen. Dadurch kann die Netzanschlussleistung am Standort auf 140 kW begrenzt werden.

Trotzdem werde es möglich sein, zeitgleich drei Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung von maximal 150 kW zu betanken, erläutert Drewag-Geschäftsführer Frank Brinkmann. Mit der Verwendung des Batteriespeichers wurde am Fetscherplatz ein umfassender Netzausbau vermieden.

„Die Dresdner nutzen immer häufiger die Verkehrsmittel des Umweltverbundes“, erklärt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. Die Mobilitätspunkte helfen, bei einer wachsenden Einwohnerzahl und der zunehmenden Zahl täglich in Dresden zurückgelegter Wege die Kfz-Nutzung sinnvoll mit umweltfreundlichen Varianten der Mobilität zu kombinieren. „Wir wollen auch erreichen, dass der Verzicht auf einen privaten Pkw erleichtert wird und alle Dresdner mobil bleiben, ohne ein Mehr an Verkehr zu verursachen“, so Schmidt-Lamontain. (wa)

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