Städte und Gemeinden sehen sich als Besitzer vieler Bauten in Sachen Sanierung finanziell herausgefordert.

Städte und Gemeinden sehen sich als Besitzer vieler Bauten in Sachen Sanierung finanziell herausgefordert.

Bild: © Rainer Sturm/pixelio.de

Ein Steueranreiz sei ein "wichtiger Treiber", um die Energiebilanz im Gebäudebestand zu verbessern und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, heißt es in einem Brief vom Montag an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die vier Bundesminister für Finanzen, Wirtschaft, Umwelt und Bauen. Sie sehen darin neue "Chancen für Verbraucher, Hausbesitzer, Beschäftigte, Unternehmen, Planer und Handwerk in Deutschland". Mit dem Bundeshaushalt 2020 solle die Förderung kommen.

Unterzeichnet ist der Brief von 35 Verbänden aus den Bereichen Umweltschutz, Energiewirtschaft, Handwerk und Immobilienbranche, darunter WWF und Deutscher Naturschutzring, Verein Deutscher Ingenieure, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und Bundesvereinigung Bauwirtschaft.

Förderung seit Jahren im Gespräch

Die Förderung der energetischen Gebäudesanierung ist seit Jahren im Gespräch und politisch auch weitgehend unumstritten. Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD zudem vereinbart: "Wir wollen die energetische Gebäudesanierung steuerlich fördern." Dennoch tauchte das Instrument in den kürzlich von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) vorgelegten Haushaltsplänen nicht auf. Aus SPD-Sicht soll zunächst Bauminister Horst Seehofer (CSU) Klimaschutz-Vorschläge vorlegen, die Steueranreize für die Sanierung enthalten könnten. (dpa/hil)

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