Noch immer sind viele Altbauten in Deutschland nicht energetisch saniert.

Noch immer sind viele Altbauten in Deutschland nicht energetisch saniert.

Bild: © Fotomek/Adobe Stock

Die geplante steuerliche Förderung der energetischen Sanierung von Altbauten findet Zuspruch aus dem Baugewerbe. Bundesbauminister Horst Seehofer (CSU) hatte am Wochenende noch einmal betont, das Vorhaben dem Klimakabinett vorzuschlagen.

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, erklärte am Montagmittag: "Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes bietet ein riesiges Potenzial, den Ausstoß von CO2 zu reduzieren und somit einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Daher können wir die Ankündigungen des Bundesbauministers, die Sanierung von Altbauten steuerlich zu fördern, nur begrüßen."

Einsparungen im Millionen Tonnen-Bereich möglich

Laut Pakleppa könnten allein durch die Steuervergünstigungen ca. 3,39 Mio. t CO2 eingespart werden. "Rechnet man mit einer Förderung in Höhe von 20 bis 30 Prozent, kann dadurch rund ein Viertel der gesamten Einsparung im Gebäudebereich erschlossen werden", so Pakleppa weiter. Dieses Einsparungspotenzial müsse nun endlich genutzt werden. (pm)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper