Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat seinen Bericht über die Forschungsförderung für die Energiewende 2019 veröffentlicht. Insgesamt über eine Mrd. Euro hat die Regierung laut Bericht im vergangenen Jahr für Forschungsprojekte rund um die Erzeugung und Integration der Erneuerbaren in das bestehende System investiert. Auch das Fördervolumen für die nächsten fünf Jahre hat das Ministerium veröffentlicht – mit mehr als guten Aussichten.
Das siebte Forschungsprogramm hält von 2019 bis 2022 rund fünf Mrd. Euro bereit. Im Fokus sollen "Innovationen für die Energiewende" stehen. Vor allem übergreifende Querschnittsthemen, wie die Digitalisierung, die Sektorenkopplung sowie die Energiewende und ihre gesellschaftliche Akzeptanz, sollen subventioniert werden.
Nachfrage nach umweltfreundlichen Technologien wird zunehmen
37 Prozent der Mittel sollen in die institutionelle Förderung, namentlich die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, fließen. Weitere 20 Prozent sind für die Energieerzeugung eingeplant und wiederum 17 Prozent sollen in die Energiewende im Verbrauchssektor investiert werden.
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) betonte in Anbetracht der Ergebnisse die Wichtigkeit von Forschung und Innovation für die Energiewende: "Wir stärken mit der Förderung von Forschung und Entwicklung auch ganz konkret die Unternehmen in Deutschland, denn klimafreundliche Energietechnologien sind weltweit gefragt und die Nachfrage wird in Zukunft weiter wachsen."
Gut 1300 neu bewiligte Projekte im vergangenen Jahr
Altmaier sagte jedoch auch: "Gute Forschungsergebnisse reichen natürlich allein nicht aus, daher stehen Innovationstransfer, Vernetzung und Kommunikation im Fokus des neuen Energieforschungsprogramms. Mit den Reallaboren der Energiewende erleichtern wir zukunftsfähigen Energietechnologien den Marktzugang und wollen so schneller vom Labor zur Anwendung kommen."
In der sechsten Auflage des Programms befanden sich im vergangenen Jahr über 5000 Projekte in der Umsetzung, während über 1300 neu bewilligt wurden. (ls)



