Bis 2031 sollen Experten und Politik einen Standort für ein Endlager finden.

Bis 2031 sollen Experten und Politik einen Standort für ein Endlager finden.

Bild: Knut Niehus / (c) Clipdealer

"Das ist ein Thema, das schnell auch populistisch ausgeschlachtet werden kann", sagte Wolfram König, der Präsident des Bundesamts für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE), in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Was nach einfachen Antworten klinge – "wir verbuddeln den Atommüll irgendwie, schieben ihn ins Ausland oder schießen ihn in den Weltraum" - entpuppe sich beim genaueren Hinschauen als Verschiebetaktik, die sich aus ethischen und sicherheitspolitischen Gründen verbiete. "Wegschauen löst das Problem nicht", sagte er.

König hält es darum für entscheidend, allgemeinverständlich zu informieren und die Öffentlichkeit in die Suche nach einem Standort für ein Endlager mit einzubeziehen.

Bis 2031 sollen Experten und Politik einen Standort für ein Endlager finden, in dem hoch radioaktiver Atommüll für eine Mio. Jahre sicher lagern kann. Die Suche soll wissenschaftsbasiert und transparent ablaufen, um die Fehler der einstigen Festlegung auf Gorleben als Endlager-Standort nicht zu wiederholen. (dpa)

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