Projektentwickler müssen sich nun in Brandenburg mit einem neuen Windkrafterlass auseinandersetzen.

Projektentwickler müssen sich nun in Brandenburg mit einem neuen Windkrafterlass auseinandersetzen.

Bild: © Petra Bork/Pixelio

"Besorgniserregend" sei das Wettbewerbsniveau – so schreibt die Bundesnetzagentur in ihrer jüngsten Mitteilung zu den Ausschreibungen für Windenergie an Land. 650 Megawatt waren ausgeschrieben; nur 270 Megawatt, also nicht einmal die Hälfte, gingen dann tatsächlich über den Tisch.

Entsprechend bekamen alle 35 zulässigen Gebote den Zuschlag. Und ebenso erwartungsgemäß orientiert sich der durchschnittliche Zuschlagspreis mit 6,13 ct/kWh eng am Höchstpreis von 6,2 ct/kWh. In der Vorrunde zum 1. Februar, die ebenfalls deutlich unterzeichnet war, lag der Durchschnittspreis noch bei 6,11 ct/kWh.

Süddeutschland geht fast leer aus

Den Verursacher hat die Behörde auch ausgemacht: Die schwierige Lage bei den Genehmigungen zur Errichtung von Windenergieanlagen durch die zuständigen Landesbehörden präge weiterhin maßgeblich das Ausschreibungsverfahren und -ergebnis, klagt die Bundesnetzagentur.

Zehn Zuschläge gingen nach Nordrhein-Westfalen, sieben nach Niedersachsen sowie jeweils fünf nach Brandenburg und Thüringen. Nach Süddeutschland sei lediglich ein erfolgreiches Gebot in Bayern gegangen. (wa)

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