Mehr Flexibilisierung könnte die zahlreichen Herausforderungen im künftigen Energiesystem lösen, wie eine aktuelle Studie aufzeigt. (Symbolbild)

Mehr Flexibilisierung könnte die zahlreichen Herausforderungen im künftigen Energiesystem lösen, wie eine aktuelle Studie aufzeigt. (Symbolbild)

Bild: © yaly/AdobeStock (KI-generiert)

Von Daniel Zugehör

Das Wirtschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat ein Konzept zur besseren Einbindung von Energiespeichern vorgelegt. Damit möchte NRW einen weiteren Schritt hin zu einer sicheren und klimaneutralen Energieversorgung machen, wie es in einer Mitteilung heißt. "Energiespeicher sind das Herzstück eines nachhaltigen Energiesystems", sagte Wirtschafts- und Energieministerin Mona Neubaur (Grüne).

Alte und neue Technologien

Das Konzept zielt darauf ab, überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Solaranlagen zu speichern und bei Bedarf wieder nutzbar zu machen. Dabei möchte das Land zum einen auf etablierte Technologien wie Batteriespeicher und Wärmespeicher setzten, darüber hinaus aber auch Lösungen wie Wasserstoffspeicher für die Industrie entwickeln.

"Für diese Innovationen hat Nordrhein-Westfalen die perfekten Voraussetzungen: Gemeinsam mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der Zivilgesellschaft wollen wir den Ausbau dieser Schlüsseltechnologien beschleunigen“, so Neubaur.

Weniger Bürokratie, weniger Hürden

Zu den zentralen Maßnahmen gehören der Abbau regulatorischer Hürden, die Förderung innovativer Speichertechnologien und die Schaffung verlässlicher Investitionsrahmen. Erklärtes Ziel ist es, erste klimaneutrale Industrieregion Europas zu werden. Das Land hat in der jüngeren Vergangenheit mehrere Fördermaßnahmen für die Energiewende aufgelegt, darunter für Geothermie oder Bürgerenergie.

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