Vor allem immer mehr italienische Unternehmen setzen auf günstigen eigenen Solarstrom, hier eine 200-kW-PV-Anlage von Stucchi in Paggazano bei Bergamo.

Vor allem immer mehr italienische Unternehmen setzen auf günstigen eigenen Solarstrom, hier eine 200-kW-PV-Anlage von Stucchi in Paggazano bei Bergamo.

Hans-Christoph-Neidlein

Das Energiewendeministerium in Schleswig-Holstein will Projekten rund um die Energieversorgung der Zukunft von der Idee zur Umsetzung verhelfen. Dazu stellte Staatssekretär Tobias Goldschmidt am Freitag (6. Juli) den Bürgerenerigefonds vor.

Über die Geldanlage sollen Projekte in der Startphase subventioniert werden. Schließlich ist aller Anfang schwer und bevor eine Idee realisiert werden kann, müssen Finanzierungspartner gewonnen werden. Sobald die Planung dann voranschreitet und Investments an Land gezogen werden konnten, ist der vom Bürgerenergiefonds bereitgestellte Betrag mitzufinanzieren und zurückzuzahlen.

Kommunen können sich beteiligen

Für eine Förderung müssen sich mindestens sieben natürliche Personen zusammenschließen. Unterstützt werden Vorhaben aus den Bereichen, erneuerbare Energien, neue Mobilität, Energieeffizienz und Digitalisierung. Je Projekt werden bis zu 200 000 Euro zur Verfügung gestellt. Kommunen oder kommunale Körperschaften, sowie juristische Personen können sich an der Bürgergesellschaft beteiligen – allerdings nur solange die Stimmenmehrheit bei den beteiligten natürlichen Personen verbleibt oder diese ein Vetorecht haben. (ls)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper