Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Preem, Schwedens größter Hersteller von Kraftstoffen, spielt eine herausragende Rolle bei der Umstellung auf Wasserstoff.

Bild: © Adobe Stock/Thomas

Thüringen wird nach Angaben von Umweltministerin Anja Siegesmund im nächsten Jahrzehnt einen dreistelligen Millionenbetrag in die Förderung von Wasserstofftechnologien stecken. Allein in diesem Jahr seien dafür im Haushalt rund 20 Millionen Euro vorgesehen, sagte die Grünen-Politikerin am Dienstag bei der Vorlage der ersten Wasserstoffstrategie des Landes.

Sie sehe neben der Förderung von Produktion und Speicherung des Energieträgers auch Forschungsprojekte vor. Neben dem in diesem Jahr gegründeten Wasserstoff-Institut in Sonneberg solle ein zweites in Thüringens größtem Gewerbegebiet "Erfurter Kreuz" bei Arnstadt entstehen. Ziel sei, "raus aus Öl und Gas, rein in erneuerbare Energien und klimafreundliche Technologie", so Siegesmund.

Thüringen werde bei der Wasserstofferzeugung ausschließlich auf erneuerbare Energien setzen. Entscheidend sei, "dass wir für die Produktion von grünem Wasserstoff auch ein ambitioniertes Ausbauziel von regenerativen Energien in Thüringen mitdenken müssen". Grüner Wasserstoff solle vor allem als Energieträger in der Industrie oder als Treibstoff für Fahrzeuge dienen. Bisher ist die Produktion von Wasserstoff sehr energieintensiv. (dpa/amo)

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