Ingo Wagner (links) von Deutsche Regas und Jerome Cousin von Total Energies geben sich nach der Unterzeichnung eines Eckpunktepapiers für ein schwimmendes LNG-Terminal in Lubmin die Hand.

Ingo Wagner (links) von Deutsche Regas und Jerome Cousin von Total Energies geben sich nach der Unterzeichnung eines Eckpunktepapiers für ein schwimmendes LNG-Terminal in Lubmin die Hand.

Bild: © Bernd Wüstneck/dpa

Nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) darf das derzeit in Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) entstehende Terminal für Flüssigerdgas nicht genehmigt werden. Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation habe am Montag eine entsprechende Einwendung beim zuständigen Landesamt eingereicht, hieß es in einer Mitteilung. Die Antragsunterlagen sparten wichtige Projektteile aus.

Die DUH kritisierte etwa, dass der vorgesehene Schiffsverkehr durch den geschützten Greifswalder Bodden, etwaige Wechselwirkungen mit benachbarten atomaren Anlagen in Lubmin oder auch Klimafolgen nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Zudem entstünde der Eindruck, man wolle durch die Angabe einer zu hohen Einspeisekapazität von gesetzlichen Ausnahmeregelungen profitieren.

Spezialschiff auf Rügen angekommen

Montag sollte die Frist für Einwendungen beim Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern (Stalu) enden. Das Unternehmen hinter dem Terminal, die Deutsche Regas, hatte stets den 1. Dezember - also Donnerstag - als angestrebtes Datum genannt, an dem die Anlage betriebsbereit sein sollte.

Ein großes Spezialschiff, das das Flüssigerdgas (LNG) in Lubmin aufnehmen und wieder in den gasförmigen Zustand bringen soll, war vergangene Woche in Mukran auf Rügen angekommen und muss noch nach Lubmin gebracht werden. (dpa/jk)

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