Mark Helfrich sitzt seit 2013 im Deutschen Bundestag. Derzeit ist er Fachsprecher für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Mark Helfrich sitzt seit 2013 im Deutschen Bundestag. Derzeit ist er Fachsprecher für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Bild: © Steven Vangermain

Von Andreas Baumer

Es ist praktisch fix: Wie der ZfK aus mehreren Quellen bestätigt wurde, soll Mark Helfrich am Montag zum neuen Vorsitzenden des Bundesnetzagentur-Beirats gewählt werden. Demnach hat der 47-jährige CDU-Mann aus dem hohen Norden die Unterstützung von Union und SPD. Auch von den Grünen könnte er Stimmen bekommen.

Helfrichs Stellvertreterin soll Heike Raab werden. Raab, 60, ist Staatssekretärin in der rheinland-pfälzischen Landesregierung und SPD-Mitglied. Damit wären die beiden wichtigsten Posten im Beirat nach dem Ausscheiden von Olaf Lies (SPD, inzwischen Ministerpräsident von Niedersachsen) und Ingrid Nestle (Grüne, kandidierte nicht mehr für den Bundestag) wieder besetzt.

Lies leitete den Beirat bereits von 2016 bis 2018. 2020 wurde er erneut an die Spitze gewählt und zweimal im Amt bestätigt. Nestle folgte im Jahr 2022 auf Joachim Pfeiffer (CDU), der aus dem Bundestag ausgeschieden war.

Helfrich im Vorstand der Klimaunion

Helfrich gilt als einer der erfahrensten Energiepolitiker in der Union. Seit 2013 vertritt er den Wahlkreis Steinburg – Dithmarschen Süd (Schleswig-Holstein) im Bundestag. Mehrere Jahre war er Mitglied im Energieausschuss, ehe er in der laufenden Wahlperiode in den Umweltausschuss wechselte. Er leitet die Arbeitsgruppe Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit der Unions-Bundestagsfraktion.

Helfrich zählt zu den energie- und klimapolitisch progressiven Kräften innerhalb der Unionsfraktion. Er sitzt im Vorstand der Klimaunion.

Der Beirat der Bundesnetzagentur besteht aus 16 Mitgliedern des Bundestags und 16 Vertretern des Bundesrats. Der Beiratsvorsitzende wird üblicherweise für zwei Jahre gewählt.

Zu den Aufgaben des Gremiums gehört es, der Bundesregierung für die Besetzung des Bundesnetzagentur-Präsidenten Vorschläge zu machen. Aktuell ist Klaus Müller Chef der Bundesbehörde. Sein Vertrag läuft noch bis 2027.

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