Trianel hat ihren ersten PV-Park in Bayern errichtet.

Trianel hat ihren ersten PV-Park in Bayern errichtet.

Bild: © Trianel

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die erfolgreichen Gebote der März-Ausschreibung für PV-Freiflächenanlagen bekanntgegeben. Erstmals seit Juni 2022 übersteigt die Gebotsmenge die ausgeschriebene Menge wieder deutlich. Die Behörde spricht sogar von einem neuen Rekord.

"Noch nie wurden in einer solchen Ausschreibung der Bundesnetzagentur so viele Gebote eingereicht", sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. "Jetzt gilt es, dieses hohe Gebotsniveau zu halten, um den notwendigen Zubau dauerhaft voranzutreiben"

Ausgeschrieben wurden sogenannte Solaranlagen des ersten Segments. Darunter fallen neben PV-Freiflächenanlagen auch Solaranlagen, die auf, an oder in baulichen Anlagen errichtet werden, die weder Gebäude noch Lärmschutzwände sind.

Knapp 2000 MW bezuschlagt

Bei einer ausgeschriebenen Menge von 1950 Megawatt (MW) wurden demnach 347 Gebote mit einem Volumen von 2869 MW eingereicht. Damit war dies der Gebotstermin mit der höchsten Anzahl an Geboten überhaupt, wie die BNetzA mitteilt. 245 Gebote mit einem Umfang von 1952 MW konnten bezuschlagt werden.

Dagegen mussten 25 Gebote aufgrund von Formfehlern vom Verfahren ausgeschlossen werden. Aufgrund der hohen Anzahl an eingereichten Geboten sei dieser Wert mit unter 10 Prozent nicht überdurchschnittlich hoch, so die Behörde.

Größtes Volumen in Bayern

Regional betrachtet entfällt demnach das weitaus größte bezuschlagte Volumen auf Gebote mit Standorten in Bayern (845 MW, 119 Zuschläge), gefolgt von Standorten in Brandenburg (223 MW, 17 Zuschläge) und Rheinland-Pfalz (163 MW, 18 Zuschläge).

Aufgeteilt nach Kategorien konnten die meisten Zuschläge an Projekte auf Acker- oder Grünlandflächen erteilt werden, insgesamt waren das 86 Zuschläge mit 851 MW. Auf die Kategorie mit dem insgesamt zweithöchsten Zuschlagsvolumen – Randstreifen an Autobahnen oder Schienenwegen – entfielen 91 Zuschläge mit 755 MW.

Durchschnittlicher Wert bei 7 Cent

Die Bundesnetzagentur hatte den Höchstwert für dieses Ausschreibungssegment vor dem Gebotstermin auf 7,37 ct/kWh angehoben. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte lagen zwischen 5,29 ct/kWh und 7,30 ct/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert lag in dieser Runde bei 7,03 ct/kWh und damit deutlich unter dem Höchstwert.

Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen des ersten Segments ist auf den 1. Juli 2023 terminiert. (jk)

Informationen zu den weiteren Verfahrensschritten finden Sie hier.

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