Die meisten Energiekunden meldeten sich in der ersten Jahreshälfte 2020 bei der Bundesnetzagentur wie gewohnt zu ihrem Vertrag mit Strom- oder Gaslieferanten. Dazu zählten Fragen zur Abschlagshöhe, der Zählerablesung und zu Preiserhöhungen. Weitere Themen waren Abrechnungen und Lieferantenwechsel.
Weiter zugenommen haben Anfragen zum Thema moderne Messeinrichtungen sowie Intelligente Messsysteme. Die Fragen betrafen insbesondere den Zeitplan für die Umrüstungen der Messeinrichtungen, die Kosten sowie die Zutrittsrechte. Bei individuellen Streitigkeiten mit Energielieferanten, Netzbetreibern und Messstellenbetreibern ist die Schlichtungsstelle Energiein Berlin zuständig.
Die Auswertung im Detail
Insgesamt erhielt die Bundesnetzagentur 8984 Anfragen (2019 im selben Zeitraum: 11.076 ). Davon gingen 1614 auf das Konto von Fragen zum Abschluss, Inhalt und Ende von Verträgen (2019: 3293). 752 beschäftigten sich mit der Abrechnung (2019: 1.195) – etwa zur Frist oder dem Inhalt – und 715 zum Lieferantenwechsel (2019: 800).
Erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung waren für 710 interessant (969), beispielsweise mit Fragen zum Marktstammdatenregister und zur EEG-Förderung. Anfragen zum Messwesen beliefen sich auf 449 Anfragen. Vergangenes Jahr war in demselben Zeitraum dieses Thema bei weitem noch nicht so relevant für die Verbraucher, so dass die BNetzA in ihrem Radar seinerzeit keine Daten angab. Deutlich zeigt sich auch, dass die Anfragen bei der Bonner Behörde dieses Jahr in fast allen Bereichen deutlich zurück gingen. (sg)
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