Anlässlich des Beschlusses des 8. Monitoring-Berichts zur Energiewende im Kabinett zeigte sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zuversichtlich.

Anlässlich des Beschlusses des 8. Monitoring-Berichts zur Energiewende im Kabinett zeigte sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zuversichtlich.

Bild: © Bernd von Jutrczenka/dpa

Der BUND und das Bündnis „Ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie“ befürchten, dass Deutschland zum Importeur nuklearen Wasserstoffs werden könnte. In einem Offenen Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) warnen sie konkret vor dem Projekt mosaHyc, einer Kooperation von Creos und CRTgaz. Die beiden Unternehmen wollen ein grenzüberschreitendes Wasserstoffnetz zwischen Deutschland, Luxemburg und Frankreich errichten. Dadurch sollen die weiteren Projekte TraficHdeux von Saarbahn und H2SYNGAS, beantragt durch SHS/Saarstahl, mit Wasserstoff versorgt werden.

Der Vorwurf von BUND und „Ausgestrahlt“: Die Gefahr sei groß, dass Frankreich Wasserstoff aus französischem Atomstrom über die Pipeline mosaHyc nach Deutschland transportiere. Deutschland drohe dadurch zum „Wegbereiter einer europäischen Renaissance der Atomkraft“ zu werden, warnen die Briefeschreiber.

Förderung nur für grünen Wasserstoff

Altmaier soll sich nach dem Willen von BUND und „Ausgestrahlt“ auf europäischer Ebene dafür einsetzen, dass bei der Umsetzung der IPCEI-Förderung nur erneuerbarer Wasserstoff berücksichtigt wird. Gerade Frankreich verfüge über große Potenziale erneuerbarer Energien, die schnell erschlossen werden sollten. „Die Bundesregierung muss sich aktiv um die Einhaltung dieser Vorgabe kümmern und die Förderung von Wasserstoff-Großprojekten davon abhängig machen“, heißt es in dem Brief abschließend. (amo)

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