Wird im Juni BDEW-Präsidentin: Entega-Chefin Marie-Luise Wolff.

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Bild: © Entega

Großbritannien hat seinen Kohleausstieg um ein Jahr auf 2024 vorgezogen. Das bestätigte die britische Regierung, nachdem der beschleunigte Ausstieg bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden war.

Ab Anfang Oktober 2024 soll im Vereinigten Königreich keinerlei Kohle mehr verwendet werden, um Energie zu produzieren. 2020 lag der Anteil des Kohlestroms noch bei 1,8 Prozent - knapp ein Jahrzehnt zuvor noch bei 40 Prozent.

Früherer Ausstieg dank Atomkraft

Das entsprechende Gesetz dafür muss die britische Regierung noch auf den Weg bringen. Man werde dies "bei der frühesten Gelegenheit" tun, hieß es in einer Mitteilung. Der deutlich frühere Kohleausstiegs Großbritanniens im Vergleich zu Deutschland ist auch deshalb möglich, da das Land weiterhin auf Atomkraft zur Energiegewinnung setzt.

Als Gastgeber der UN-Weltklimakonferenz COP26, die im November im schottischen Glasgow stattfinden soll, ruft Großbritannien auch andere Staaten dazu auf, ihren Ausstieg aus der Kohle vorzuziehen und sich ehrgeizigere Ziele zu setzen. Nach Ansicht von Experten sind deutlich ambitioniertere Maßnahmen notwendig, um das in Paris beschlossene 1,5 Grad-Ziel noch erreichen zu können. (dpa/jk)

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