Österreichs Klimaschutzministerin Leonore Gewessler

Österreichs Klimaschutzministerin Leonore Gewessler

Bild: © BMK/Cajetan Perwein

Das österreichische Klimaschutzministerium und das Finanzministerium wollen 400 Millionen Euro für grüne Wasserstofferzeugungs-Projekte zur Verfügung stellen. Beide haben einen entsprechenden Gesetzentwurf in die Begutachtung gegeben. Man wolle so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der ambitionierten Ziele der österreichischen Wasserstoffstrategie leisten, heißt es aus Wien.

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler betont, dass klimaneutraler Wasserstoff eine wichtige Rolle für die Klimaziele und Energieziele der Alpenrepublik spielt. „Damit Österreich auch in jenen Bereichen, die Wasserstoff für ihre Prozesse brauchen oder die schwer zu elektrifizieren sind – etwa die energieintensive Industrie und der Schiff- und Flugverkehr – wettbewerbsfähig bleibt, gilt es, jetzt vorausschauend zu investieren.“

Anspruchsvolles Finanzierungsumfeld

Die zentralen Herausforderungen seien nach wie vor groß: Die Wasserstoffwirtschaft sei mit einem anspruchsvollen Finanzierungsumfeld konfrontiert, vor allem aufgrund der noch hohen Erzeugungskosten von erneuerbarem Wasserstoff.

Die Europäische Kommission hat daher im Rahmen des EU‑Innovationsfonds wettbewerbliche Auktionen gestartet, um die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff innerhalb von Europa zu unterstützen. Im Rahmen dieser Auktionen besteht die Möglichkeit für Mitgliedsstaaten, sich mit nationalen Mitteln zu beteiligen und so zusätzliche nationale Projekte zu finanzieren. Die erste Pilotauktion des EU‑Innovationsfonds fand 2023 statt, eine weitere Auktion ist von der Europäischen Kommission für das Jahr 2024 geplant. Daran sollen nach dem Willen der Bundesregierung jetzt auch österreichische Unternehmen teilhaben, um nationale erneuerbare Wasserstoff-Projekte finanzieren zu können. (amo)

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