Die VNG mit Hauptsitz in Leipzig und rund 1900 Mitarbeitenden ist ein Unternehmensverbund mit mehr als 20 Gesellschaften und einem Leistungsportfolio in Gas und Infrastruktur nahezu entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufgestellt.

Die VNG mit Hauptsitz in Leipzig und rund 1900 Mitarbeitenden ist ein Unternehmensverbund mit mehr als 20 Gesellschaften und einem Leistungsportfolio in Gas und Infrastruktur nahezu entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufgestellt.

Bild: © Jan Woitas/dpa

Die EnBW kündigte den Kauf von weiteren Anteilen von ihrer Leipziger Gas-Tochter VNG an und stockt damit ihre Mehrheitsbeteiligung auf über 84 Prozent auf.

Der Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) verkauft seinen Anteil von 4,53 Prozent.

Im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung der VNG in Leipzig wurde am 11. Dezember die Übertragung der VNG-Anteile von der OEW auf die EnBW beschlossen. Die verbleibenden rund 16 Prozent liegen weiterhin bei acht kommunalen ostdeutschen Unternehmen, meist Stadtwerke, mit denen eine Zusammenarbeit zum Wohle der VNG von EnBW fortgeführt werden solle, so die Baden-Württemberger.

Die Entscheidung unterstreiche die strategische Bedeutung der VNG für die EnBW, die als "einziges großes deutsches integriertes Energieunternehmen gleichermaßen in die Elektrifizierung des Energiesystems wie auch in die Transformation hin zu klimaneutralen Gasen wie Wasserstoff investiert", hieß es in der Pressemitteilung von EnBW.

OEW konzentriert sich auf lokale Beteiligungen

Die OEW hingegen beschleunige mit dem Verkauf damit die strategische Fokussierung auf ihre Kernbeteiligungen in Baden-Württemberg in Verbindung mit den damit verbundenen Aufgaben und Investitionen.

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