Der Allianz-Konzern zeigt Interesse an Energienetzen.

Der Allianz-Konzern zeigt Interesse an Energienetzen.

Bild: © Andreas Gebert/dpa

Auch der Vermögensverwalter Brookfield und der kanadische Pensionsfonds Omers hätten Gebote abgegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Unternehmen lehnten Stellungnahmen zu dem Thema ab.

Die Stromnetze und die Versorgung von Wohngebäuden, die in der ersten Runde zum Verkauf stehen, könnten den Angaben zufolge auf eine Bewertung von fast 4 Mrd. US-Dollar (3,5 Mrd. Euro) kommen. Die Gebote seien vergangene Woche eingereicht worden, schreibt die Agentur. Ein Teil der Interessenten habe sich für einen möglichen Kauf zusammengeschlossen. Es gebe aber noch keine Entscheidung, und der Verkauf sei nicht sicher.

Fokussierung auf Erneuerbare

Der Orsted-Konzern – zuvor bekannt als Danish Oil & Natural Gas (Dong Energy) – gehört zur Hälfte dem dänischen Staat. Durch den Verkauf könnte der nordeuropäische Energiekonzern seine Position als internationaler Riese im Geschäft mit erneuerbaren Energien ausbauen. Das Unternehmen hatte im Juni bekannt gegeben, dass es den Verkauf von Geschäftsteilen prüfe, die sich mit anderem als erneuerbaren Energien beschäftigten. (dpa/hil)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper