Freileitungsmast im Höchstspannungsnetz.

Freileitungsmast im Höchstspannungsnetz.

Bild © TransnetBW

Der Bund hatte die KfW-Bank mit der Übernahme der Minderheitsbeteiligung am Übertragungsnetzbetreiber Transnet BW beauftragt. Zum Kaufpreis sowie weiteren finanziellen Details teilten die Vertragspartner nichts mit.

Den Teilverkaufsprozess hatte EnBW bereits im Februar 2022 angekündigt. Bislang war der Versorger alleiniger Eigentümer der Netzgesellschaft.

Zweite Tranche über 24,95 Prozent

Die Transaktion ist bereits die zweite Tranche über 24,95 Prozent, die EnBW veräußert hatte. Die erste ging im Mai an den Südwest Konsortium unter der Führung der SV Sparkassenversicherung. Mit dem Abschluss beider Transaktionen rechnet EnBW noch in diesem Monat. Voraussetzung sei die Genehmigung der zuständigen Kartellbehörde.

"Wir freuen uns, zwei langfristig orientierte und verlässliche Co-Investoren für TransnetBW an Bord zu begrüßen", sagte EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer. Das Geld hat Transnet BW nötig, sind für den Netzausbau Milliardeninvestitionen notwendig. Der Netzentwicklungsplan bis 2035 (Fassung 2021) weist für TransnetBW rund 10 Mrd. Euro an Investitionsbedarf aus. Zu den Investitionsschwerpunkten zählen die Großprojekte Suedlink und Ultranet. (am)

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