Die Dortmunder Stadtwerke wollen mit dem Schuldscheindarlehen die Infrastruktur weiter stärken.

Die Dortmunder Stadtwerke wollen mit dem Schuldscheindarlehen die Infrastruktur weiter stärken.

Bild: © DSW21

Die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) haben ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 50 Mio. Euro über die digitale Plattform der NORD/LB-Tochter Finpair finanziert. Neben den Bestandsbanken wurden viele neue Investoren angesprochen und für die Transaktion gewonnen.

Das Schuldscheindarlehen wurde am unteren Ende der Reoffer-Spreads platziert, heißt es in der Pressemitteilung. Die Mittel werden für Investitionen im Land Nordrhein-Westfalen verwendet, um die Infrastruktur weiterhin zu stärken.

"Wir haben uns über die rege Investorenkommunikation auf der Plattform gefreut", sagt Jörg Jacoby, Finanzvorstand von DSW21. Diana Bergau, stv. Leiterin Finanzen bei DSW21, fand zudem die Live-Sicht des Orderbuches äußerst spannend: "Wir konnten zu jeder Zeit den aktuellen Stand der Transaktion sehen. Das dient der Transparenz."

Onlineregistrierung für Telefonkonferenz

Christan Müller von Finpair ergänzt: "Für Investoren ist es möglich, direkt Fragen an die Emittenten zu stellen – entweder für alle Investoren sichtbar oder nur für den Emittenten." Darüber hinaus nutzen immer mehr Investoren die Funktion der Onlineregistrierung für die während der Vermarktung stattfindende Telefonkonferenz.

Auch VNG und Enercity nutzten Finpair-Plattform

Laut Finpair handelt es sich bereits um die fünfte Transaktion über die Plattform in diesem Jahr, weitere Mandate seien schon geschlossen und folgten kurzfristig. "Bis Februar 2020 wurden 15 von 22 Transaktionen digital emittiert“, erläutert Müller. Dies zeige, wie stark der Corporate Schuldscheinmarkt im ersten Quartal sei. Zu den Kunden gehören auch der Regionalversorger Enercity und der Leipziger Gashandelskonzern VNG – beide hatten grüne Schuldscheindarlehen emittiert. (hoe)

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