Die Corona-Pandemie hat der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) im Geschäftsjahr 2020 einen Verlust von knapp sieben Mio. Euro eingebracht.
Nach unten zog das Konzernergebnis insbesondere das Geschäftsfeld Mobilität. In der vergangenen Woche hatte die Verkehrstochter DVG einen Fehlbetrag von knapp 64 Mio. Euro gemeldet. Sie verwies insbesondere auf durch die Corona-Pandemie bedingte teils dramatische Einbrüche im Ticketverkauf und Mehrkosten. (Die ZfK berichtete.)
Stadtwerke Duisburg steigern Ergebnis
Deutlich besser erging es den Stadtwerken Duisburg, der Energietochter des Konzerns. Sie schraubte ihr Ergebnis auf knapp 54 Mio. Euro. (Hier der ausführliche Bericht dazu.) Ganz auffangen konnte sie die Verluste der DVG damit aber nicht.
Trotzdem zieht DVV-Chef Marcus Wittig eine positive Bilanz. "Insgesamt haben wir diese Krise bislang mit enormen Anstrengungen gut bewältigt und unter schwierigsten Bedingungen die Versorgung der Stadt in allen Bereichen der Daseinsvorsorge sicherstellen können", lässt er sich in einer Mitteilung zitieren.
"Wirtschaftliche Solidität gewahrt"
"Dabei ist es uns gelungen, die wirtschaftliche Solidität des Konzerns zu wahren. Wichtige Zukunftsprojekte haben wir trotz aller Erschwernisse durch die Pandemie vorangetrieben."
Die DVV ist ein steuerlicher Querverbund. Damit lassen sich Jahresfehlbeträge aus dem ÖPNV mit den Gewinnen aus der Energieversorgung verrechnen. Dies reduziert die Steuerlast und entlastet den städtischen Haushalt. (ab)



