Der Hauptsitz von E-Optimum in Offenburg (Baden-Württemberg)

Der Hauptsitz von E-Optimum in Offenburg (Baden-Württemberg)

Bild: © e.optimum

Der auf Geschäftskunden spezialisierte Energieversorger E-Optimum wird nun auch Erzeuger von erneuerbaren Energien. Dazu hat die Energie-Einkaufsgemeinschaft aus dem baden-württembergischen Offenburg ein neues Förderprogramm gestartet. Kunden können dabei über einem freiwilligen Beitrag pro Kilowattstunde (kWh) neue Erneuerbaren-Projekte unterstützen. Bislang hätten sich rund 2000 der insgesamt rund 40.000 Gewerbe- und Industriekunden beteiligt.

Die ersten Förderprojekte sind bereits umgesetzt. So arbeitet E-Optimum künftig mit der Ökostromgruppe Freiburg zusammen. Geplant sind zwei neue Windenenergieanlagen mit jeweils rund 5,6 MW Leistung, die bis 2026 in Betrieb gehen sollen. Weitere Projekte sollen bis Jahresende folgen, auch in der Photovoltaik. Möglich sind demnach auch andere Klimaschutzprojekte, sowie Vorhaben in der E-Mobilität.

E-Optimum setzt unabhängig davon bereits auf Ökostrom- und Ökogastarife, die durch Herkunftsnachweise und VER-Zertifikate nachhaltig sind und jährlich vom TÜV Nord geprüft und zertifiziert werden. Diese offiziellen Nachweise tragen jedoch nicht unmittelbar zum Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland bei.

Umsatz geht zurück

Bei der Gasversorgung hat der Energieversorger derweil sein Beschaffungsmodell optimiert und setzt auf die sogenannte strukturierte Beschaffung. Durch die Kombination aus kurzfristigen Spotmarktprodukten und Teileindeckungen am langfristigen Terminmarkt sei es gelungen, die Kunden vor möglichen Preisspitzen zu schützen und ihnen gleichzeitig optimale Energiepreise zu sichern.

Der Umsatz ging gegenüber den außergewöhnlichen 1,7 Milliarden (Mrd.) Euro aus dem Vorjahr jedoch auf 755 Millionen (Mio.) Euro in 2023 zurück. Der Umsatzrückgang sei ein "direktes Ergebnis der gesunkenen Energiepreise", teilt der Versorger mit. Mit seinen über 95.000 Lieferstellen, die insgesamt über 3 Mrd. kWh Strom und über 670 Mio. kWh Erdgas beziehen, stehe E-Optimum aber weiterhin "auf soliden wirtschaftlichen Beinen", heißt es.(jk)

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