Energieversorger EnBW erhöht seine Gaspreise in der Grundversorgung deutlich. Fast 35 Prozent oder 2,92 Cent pro kWh brutto schlägt er von Juli an auf, wie der Karlsruher Konzern mitteilte.
Grund sei der Ukraine-Krieg, der die schwierige Lage auf den internationalen Energiemärkten weiter verschärft habe. Schon vor dem russischen Angriff auf das Land hätten die Beschaffungspreise auf Rekordniveau gelegen, wie es weiter hieß.
Zweite Preisrunde in diesem Jahr
"Zwar sind die Preise seitdem wieder etwas zurückgegangen. Dennoch bleibt das Preisniveau sehr hoch und ein Absinken ist derzeit nicht absehbar." Bereits zum Jahreswechsel hatte der Versorger die Preise erhöht.
Für Strom müssen die EnBW-Kunden hingegen erneut weniger ausgeben. Der Wegfall der EEG-Umlage werde zum 1. Juli vollständig an die Verbraucher weitergegeben. Dadurch sinken den Angaben zufolge die Stromkosten in der Grundversorgung für Haushaltsstrom um gut zwölf Prozent, bei Wärmestrom um fast 19 Prozent. (dpa/aba)



