In den ersten neun Monaten fuhr die EnBW einen Gewinn von 2,06 Milliarden Euro ein. Für das ganze Jahr sollen es fast drei Milliarden Euro werden.

In den ersten neun Monaten fuhr die EnBW einen Gewinn von 2,06 Milliarden Euro ein. Für das ganze Jahr sollen es fast drei Milliarden Euro werden.

Bild: © Christoph Schmidt/dpa

Schlechtere Windverhältnisse haben im ersten Quartal das Ergebnis des Energieversorgers EnBW gedrückt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der operative Gewinn im entsprechenden Erneuerbaren-Segment um zwölf Prozent, wie das Karlsruher Unternehmen mitteilte.

Zudem belastete der Entfall positiver Bewertungseffekte aus dem Vorjahr, etwa aus der Gasspeicherbewertung, das Ergebnis.

EnBW hält an Prognose fest

Insgesamt ging das bereinigte Ebitda im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2020 um 14 Prozent auf 814 Mio. Euro zurück. Zugleich steigerte EnBW den Umsatz um mehr als ein Fünftel (22,4 Prozent) auf etwa 6,83 Mrd. Euro.

An seiner Prognose für 2021 hält das Unternehmen fest. "Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir weiterhin ein leichtes Ergebniswachstum", sagte Finanzvorstand Thomas Kusterer. Das Ebitda soll demzufolge bei 2,825 Milliarden bis 2,975 Milliarden Euro liegen — und damit um zwei bis sieben Prozent über dem Vorjahr.

Fortschritte bei E-Mobilitäts-Ausbau

Die Corona-Pandemie habe in den ersten drei Monaten 2021 keine signifikanten Auswirkungen auf das operative Geschäft gehabt, hieß es. Kusterer sprach mit Blick auf das Portfolio von einem sehr robusten Geschäftsmodell. Beim Ausbau von erneuerbaren Energien, E-Mobilität und Breitband kämen die Karlsruher gut voran. (ab/dpa)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper