An der Serie-A-Finanzierungsrunde, die vom britischen Risikokapitalfonds Notion Capital angeführt wurde, beteiligten sich Santander Alternative Investments und bestehende Investoren wie HTGF.
Das neu gewonnene Kapital setze Caeli Wind für die internationale Expansion, die Vertiefung der Wertschöpfungskette und die Weiterentwicklung der hauseigenen Technologie ein, teilte das Unternehmen mit.
Schnellere Realisierung von Windprojekten
Die digitale Plattform zur Analyse und Vermarktung von Windenergiestandorten in Deutschland ist als Spin-Off des Berliner Beratungsunternehmens LBD im Jahr 2022 entstanden. 2023 konnte das Unternehmen 173 neue Standorte für Windkraftanlagen in Deutschland identifizieren und an Projektentwickler und Energieversorger vergeben. Im Durchschnitt beschleunigt die Plattform nach Unternehmensangaben die Realisierung von Windparks um 18 Monate.
Im vergangenen Jahr hat das Start-up Flächen mit einer installierbaren Leistung von über 1.200 MW digital vermittelt und damit sein Ziel von 1.000 MW übertroffen. Das Ziel für dieses Jahr lautet 2.000 MW.
"Es besteht ein dringender Bedarf an digitaler Transformation auf dem Energiemarkt. Landeigentümer und Projektentwickler für Windparks auf Augenhöhe zusammenzubringen, ist nicht nur ein deutsches, sondern ein globales Thema", sagte Heiko Bartels.
Mit dem neu eingeworbenen Kapital wolle Caeli Wind nun Projektentwicklern helfen, ihre personellen Ressourcen zu schonen und ihr Geschäft zu beschleunigen. (am)



