Die Zentrale der Lechwerke in Augsburg

Die Zentrale der Lechwerke in Augsburg

Bild: © Neitram/Wikipedia

Die Lechwerke AG beabsichtigt, ihren Teilbetrieb "Netzanlagen" auf ihre 100-prozentige Tochter LEW Verteilnetz GmbH (LNV) auszugliedern. Dies teilten die Lechwerke in ad hoc mit. Bislang ist die Netztochter Pächterin der Anlagen. Der "Teilbetrieb Netzanlagen" umfasst alle Netzanlagen, die dem regulierten Netzgeschäft zuzuordnen sind.

"Wir prüfen die konzerninterne Ausgliederung der Netzanlagen", bestätigen die LEW der ZfK auf Nachfrage. Das Netzgebiet der LNV umfasst Bayerisch-Schwaben sowie Teile Oberbayerns. Auf das operative Geschäft habe die Ausgliederung aber keine Auswirkungen.

Regulatorische Anforderungen besser erfüllt

Mit dem Schritt würde eine stringentere Aufstellung gewährleistet und gleichzeitig veränderten regulatorischen Anforderungen in der Zukunft Rechnung getragen, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung weiter. Der Vorstand habe dies auf der Basis von Strukturierungsüberlegungen entschieden.

Ausgliederung unter Vorbehalt

Die Ausgliederung soll nur umgesetzt werden, wenn dies steuerneutral möglich ist und die Prüfung von weiteren Parametern zu einem insgesamt positiven Ergebnis führt. Darüber wird der Vorstand der Gesellschaft nach Abschluss der Prüfung entscheiden. Eine Ausgliederung bedürfte zudem der Zustimmung des Aufsichtsrates sowie der Hauptversammlung der Gesellschaft.

Falls es zu einem entsprechenden positiven Gremienbeschluss komme, könnte die Übertragung 2020 vollzogen werden, erklärten die Lechwerke. (sg)

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