Energie war im Januar dieses Jahres um 11,8 Prozent billiger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Dezember 2025 fielen die Energiepreise um 3,2 Prozent. Das zeigen die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden.
Aufgrund der deutlich niedrigeren Energiekosten hat sich in der Folge in Deutschland der Rückgang der Erzeugerpreise unerwartet beschleunigt. Diese fielen gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,6 Prozent. Es ist der mittlerweile elfte Rückgang in Folge.
Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei Energie hatten die Preisrückgänge bei Erdgas in der Verteilung. Über alle Abnehmergruppen betrachtet fielen die Erdgaspreise gegenüber Januar 2025 um 13,7 Prozent.
Fernwärme nur leicht günstiger zum Vormonat
Auch elektrischer Strom kostete deutlich weniger (-11,2 Prozent) als im Januar 2025; Fernwärme war nur leicht günstiger (-0,3 Prozent) als im Vorjahresmonat.
Die Preise für Mineralölerzeugnisse fielen gegenüber Januar 2025 um acht Prozent, gegenüber Dezember 2025 stiegen sie um 2,8 Prozent. Der Anstieg ist auf die ab Januar 2026 gestiegenen Kosten für CO2-Zertifikate zurückzuführen.
Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte misst die Entwicklung der Preise für die im Bergbau, im Verarbeitenden Gewerbe (unter anderem Maschinen- und Autobau, Chemie) sowie in der Energie- und Wasserwirtschaft in Deutschland erzeugten und im Inland verkauften Produkte.
(mit Material von dpa)



