In den nächsten Jahren fallen mehr als 630.000 Erneuerbare-Energien-Anlagen aus der EEG-Förderung, schätzt die ASEW.

In den nächsten Jahren fallen mehr als 630.000 Erneuerbare-Energien-Anlagen aus der EEG-Förderung, schätzt die ASEW.

Bild: © Oliver Berg/dpa

RWE Supply & Trading verzeichne derzeit eine hohe Nachfrage nach kurzfristigen Grünstromlieferverträgen seitens ihrer Unternehmenskunden, teilte die Energiehandelstochter von RWE mit.

Daher habe das Unternehmen im Juli einen sogenannten „Green Tender“ gestartet, um zusätzliche Grünstrommengen anzukaufen. Die Ausschreibung läuft bis zum 16. August 2024. In diesem Zeitraum möchte RWE bis zu 3 Terawattstunden Ökostrom für die Lieferjahre 2025 und 2026 einwerben.

Die Ausschreibung richtet sich vor allem an Betreiber von Wind- und Solarparks, die ihre Anlagen in der „Sonstigen Direktvermarktung“ anbieten möchten, etwa weil sie keine EEG-Förderung mehr erhalten. Interessierte Stromerzeuger können sich direkt an RWE wenden, ihre Angebote werden anhand der gelieferten Daten bewertet.

Passt der angebotene Preis, will RWE die Mengen direkt für Kunden ankaufen, die ihre Bedarfe über kurzfristige Lieferverträge abdecken möchten.

Die Erzeugungsanlagen der Direktvermarktungskunden ergänzen somit RWEs eigenes Portfolio an Erneuerbaren Energien. RWE vermarktet ihre eigenen Windkraft- und PV-Anlagen vorrangig über langfristige Grünstromlieferverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPA). (pfa)

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